Bewehrungsarbeiten

Bewehrungsarbeiten

Im unteren Teil des Fenstersturzes treten Zugspannungen auf, also sollten dort Bewehrungsstäbe platziert werden.

In der Klammer, zum Beispiel in einer Balkonplatte, im oberen Teil treten Zugspannungen auf, dort sollte die Bewehrung platziert werden.

Ort, Form und Verlegeart des Betonstahls werden anhand von Festigkeitsberechnungen und den darin enthaltenen Bewehrungszeichnungen bestimmt. Darüber hinaus sind bei Bewehrungsarbeiten einige Regeln zu beachten. An dieser Stelle sollte immer Bewehrungsstahl in das Bauteil eingebracht werden, wo Zugspannungen auftreten. Je nach Art der Ladung kann diese Seite der untere Teil sein, wie zum Beispiel. im Fenstersturz.

In der Mitte des Fenstersturzes liegt eine maximale Belastung durch die Wand und die darüber liegende Decke vor. Es verursacht wiederum Druckspannungen im oberen Teil des Sturzes und Zugspannungen im unteren Teil.. Bei der in der Abbildung gezeigten Balkonplattenauflage tritt die Zugspannung dagegen im oberen Teil der Platte auf. Achten Sie daher bei der Montage besonders auf die Verlegestelle des Bewehrungsstahls und sichern Sie diesen mit Bindedraht und Distanzstücken.. Wenn beim Betonieren die Bewehrungsstäbe oben durch Druck nach unten rutschen, der aus Festigkeitsberechnungen resultierende Standard wird nicht mehr eingehalten, die Festigkeit der Struktur nimmt ab. Durch die Abwärtsbewegung der oberen Bewehrung um 2 cm kann sich die Tragfähigkeit der Balkonplatte um mindern 20%. Die obere Bewehrung wird vor dem Betonieren oder erst beim Einbringen des Betons auf die Abstandhalter gelegt. Bewehrung sollte nicht freitragend verlegt werden, denn dann wäre es nicht möglich, seine Position zu überprüfen. Es gibt verschiedene Formen von Unterlegscheiben: aus Plastik hergestellt, Beton oder Stahl. Bilder auf dieser Seite, zeige mehrere Arten davon. Der Abstand zwischen den Unterlegscheiben beträgt je nach Durchmesser des Stahls 50-100 cm. Sie werden zwischen der Bewehrung und den Brettern eingelegt (Schalung) oder gegen Stangen gepresst. Sie sorgen für eine minimale Bedeckung des Stahls mit Beton und halten den richtigen Abstand zwischen den Stäben und Matten ein.

Technologische Prinzipien
Bewehrungsstahl muss mit einer ausreichend dicken Betonschicht umhüllt werden, um ihn vor Korrosion zu schützen. Bewehrungsstahl wird vor Gebrauch von losem Rost gereinigt, Schmutz und Fett, damit es sich dauerhaft mit dem Beton verbinden kann. Stangen, das Bewehrungsgewebe und die Pads müssen so fest miteinander verbunden sein, dass sie sich beim Betonieren nicht bewegen. Um Bewehrungsstäbe miteinander zu verbinden, Bindedraht wird verwendet. Es ist ein Stahldraht im Durchmesser 1-1,4 mm. Der Bindedraht wird mit einer Armierungszange oder einer normalen Zange verarbeitet. Die Gelenke werden ein- oder zweimal mit einer Drahtschlaufe umwickelt, und dann wird der Draht mit einer Zange gedehnt, damit die Verbindung fest ist.