Abdichten von Wassereinstichen
Abdichten von Wassereinstichen

Betonwände sind grundsätzlich wasserdicht. In der Praxis stellt sich jedoch immer noch heraus, dass Undichtigkeiten durch unachtsames Betonieren aufgrund von Zuschlagshohlräumen im Beton oder Arbeitsspalten auftreten. Besonders unter Wasserdruck entstehen nicht nur nasse Flecken auf der Betonoberfläche, aber noch mehr Wasser. Ein solcher Ort wird als Wasserdurchbruch bezeichnet. Die Wirkung von Feuchtigkeit oder Wassereinstich ist nicht nur die Bildung eines entstellenden Flecks an dieser Stelle. Die im Wasser enthaltenen Salze kristallisieren an der Wandoberfläche, Ausblühungen verursachen und dauerhaftes Betonversagen verursachen. So können wir damit umgehen, dass wir an der Stelle, an der Wasser vorhanden ist, ein Loch bohren und mit einem schnell erhärtenden Mörtel versiegeln (sofortiger Härter). Wir schmieden das Loch in Form eines Schwalbenschwanzes, damit sich die Dichtmasse in der Wand festsetzen kann. Der Soforthärter ist wasserdicht. Es wird in Form eines grauen, zementartigen Pulvers geliefert und mit Wasser vermischt, bis es plastisch ist. Der Mörtel sollte schnell und kontinuierlich aufgetragen und verarbeitet werden, weil die Bindung eine Minute nach Wasserzugabe beginnt. Hand (Denken Sie daran, Schutzhandschuhe zu tragen) oder eine Kelle (als Stopper) die Masse wird zwei Minuten gepresst
im versiegelten Bereich. Nach ca. 2-3 Minuten nach Abbindebeginn wird der Soforthärter hart. Es schützt vor Wasserdruck und dichtet die Wand ab.