Isolierung des Hauses, Teil 2
Die Temperaturhalteeigenschaft ist für verschiedene Materialien unterschiedlich. Poröse Materialien, viel Luft enthalten, sie leiten die Wärme schlecht und isolieren daher gut. Stille Luft ist praktisch der beste Isolator, was du bekommen kannst. In Wänden mit großen Freiräumen ist es immer in Bewegung, vor allem im winter. Die Innenterrasse überträgt die Wärme an die Luft im Freiraum, die sich anhebt und in Richtung der Außenschalung bewegt, wo es abkühlt und absinkt. Dadurch zirkuliert es ständig durch die Wand. Bei Füllung mit Mineralwolle werden Luftbewegungen gehemmt ja, dass es praktisch still steht. Daher sind die Isoliereigenschaften einer solchen Wand viel besser. Mineralwolle ist jedoch nicht sehr widerstandsfähig gegen wehende Winde, bei niedrigen Temperaturen und starkem Wind ändert sich die Situation daher radikal. Das gleiche ist wahr, wenn wir in den Bergen bei starkem Wind und Kälte laufen und nur einen Pullover tragen. Uns wird schnell kalt, es sei denn, wir tragen eine Jacke. Ebenso muss über die Mineralwollschicht eine Dachpappe oder eine winddichte Platte gelegt werden. Die Kanten der Asphaltdachpappe müssen geschützt werden, um die Wirksamkeit der Wandwärmedämmung zu erhöhen.
Mineralwolle wird auch von innen angegriffen. Wir wissen es jetzt, dass warme Luft mehr Wasserdampf enthält als kalte Außenluft. Wenn Dampf in die Isolierung eindringt, es kühlt ab und kondensiert. Dies hat die bekannten Folgen von Vereisung und Schimmelbildung im Holz (gnicia). Daher müssen wir eine Dampfsperre in Form einer versiegelten Schicht aufbauen (Diffusion).